Aktuelles

Intentionen

Wöchentlich wird im ganzen Land für ein besonderes Anliegen gebetet, die aktuellsten Intentionen finden Sie hier. Gerne können Sie im Telegram-Kanal «Die Schweiz betet» auch Ihre persönlichen Anliegen einbringen, sodass viele Beterinnen und Beter für Ihr Anliegen bitten können.

4.3.2026

In dieser Woche beten wir für den Frieden im Nahen Osten. 

Seit Jahren prägen Gewalt, Hass und Vergeltung viele Regionen. Unzählige Menschen leiden unter Krieg, Angst und Verlust. Wir bitten Gott um ein Ende der Gewalt, um Schutz für die Zivilbevölkerung, um Trost für die Trauernden und um Heilung für verwundete Herzen. 

Wir beten besonders für die Christen im Nahen Osten, dass sie im Glauben standhaft bleiben und zu Zeugen der Hoffnung und Versöhnung werden. Möge Gott die Verantwortlichen erleuchten, damit sie Wege des Dialogs und des gerechten Friedens suchen.

Gebet.- Herr, du bist der Fürst des Friedens. Beende Hass und Blutvergiessen. Erweiche verhärtete Herzen und schenke dem Nahen Osten deinen wahren Frieden, der aus Gerechtigkeit und Wahrheit wächst. Amen.

25.2.2026

In dieser Fastenzeit wollen wir beten

gegen die geistliche Lauheit,
gegen die satte Gewöhnung an den Glauben,
gegen ein Christentum ohne Eifer.

Die Heilige Schrift mahnt uns in der Offenbarung des Johannes (3,15): Ich kenne deine Werke: Du bist weder kalt noch heiss. Wärest du doch heiss!

Wir bitten Gott um das Feuer des Heiligen Geistes. Dass die Lauheit in uns ersetzt werde durch lebendigen Glauben, durch eifrige Werke und durch eine erneuerte Hingabe an Ihn.

Möge dieses Feuer zuerst unsere eigenen Herzen entzünden und von dort aus unser Land erneuern.

Gebet.- Herr, befreie uns von aller Lauheit. Entzünde in uns das Feuer deiner Liebe. Gib uns Eifer im Glauben und Mut zu guten Werken, damit unser Land durch erneuerte Christen neu gesegnet werde. Amen.

18.2.2026

Mit dem Aschermittwoch hat die Fastenzeit begonnen. Die Kirche ruft uns auf zu Fasten, Gebet und Umkehr.

Wir bitten in dieser Woche um den Geist der Busse für unser Land. Um die Gnade der Umkehr – persönlich und als Nation. Denn nur wenn wir zu Gott zurückkehren, dürfen wir weiterhin auf seinen Segen hoffen und auf seine Früchte: Frieden und Ruhe in seiner Ordnung.

Aus dem Buch Joel (2,12–13):

So spricht der Herr: Kehrt um zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, Weinen und Klagen. Zerreißt eure Herzen, nicht eure Kleider, und kehrt um zum Herrn, eurem Gott! Denn er ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Güte.

Gebet.- Herr, schenke uns ein reumütiges Herz. Lass uns nicht nur äusserlich fasten, sondern innerlich zu dir zurückkehren. Erneuere unser Land durch die Gnade der Umkehr und führe uns in deinen Frieden. Amen.

Blog

Warum Gläubige in der ganzen Schweiz sich zum Gebet vereinen

Unsere Schweiz wurde im Jahre 1291 im christlichen Sinn gegründet, ein Bund mit Gott wurde damals geschlossen. «Im Namen Gottes des Allmächtigen», so steht es auch in der Präambel unserer Verfassung und ist somit die Grundlage unseres Staates.

Über Jahrhunderte ist das Volk vereint geblieben in diesem Schwur zu Gott und hat sich immer wieder darauf besonnen in Zeiten der Krisen und Not. In Krisen, als die Volksvertreter sich uneinig waren bei wichtigen Entscheidungen. In der Not, die unsere Vorfahren durchzustehen hatten bei Seuchen, Hunger oder Krieg.

Weil sich das Schweizervolk aber in diesen schwierigsten Zeiten immer wieder auf diesen kleinsten aber wichtigsten Nenner, auf den Bund mit Gott, zurückbesonnen hat, konnte dieses von Gott gesegnete Land alle bisherigen Herausforderungen bestehen und gestärkt daraus hervorgehen.

So blieben beispielsweise nur sehr wenige Länder sowohl vom ersten als auch vom zweiten Weltkrieg auf wunderbarste Weise verschont. Wie viele Länder würden sich wünschen, seit 1847 im Frieden, fernab von Krieg leben zu dürfen. Hinzu kommt ein aussergewöhnlich hoher Wohlstand und Lebensstandard in einem sowohl in Bezug auf die Natur als auch auf die Tradition facettenreichsten Land.

Aber genau dieser Wohlstand, mit dem die Schweiz so reich beschenkt wurde, scheint der Grund zu sein, dass sich dieses Land nach dem zweiten Weltkrieg immer mehr von seinen christlichen Wurzeln und seinem Bekenntnis zu Gott entfernte. Je mehr diese Kurve des Wohlstands anstieg, desto mehr vergass das Volk, sein Versprechen gegenüber Gott zu halten und wurde überheblich. Es verliess sich auf seine technischen Errungenschaften statt auf den Schöpfer, der ihm das alles erst ermöglicht hatte.

Das Land wurde immer mehr zu einer Glaubenswüste und sieht nun mehr und mehr deren «Früchte», die da sind Egoismus unter den Bürgern, Profitgier in den Grossunternehmen, Politiker die nicht mehr im Sinne des Volkes entscheiden und sich stattdessen von Lobbyismus und Machtgelüsten vereinnahmen lassen. Schulen, Universitäten und Medien welche durchsetzt sind von Ideologien, zerstrittene Familien und einen historischen Höchststand der Scheidungsrate. Eine grosse Mitschuld hat daran auch ein Grossteil der Kirche, welche ihre wahren Werte verlassen hat und sich von Lust und Zeitgeist hat verirren lassen.

Wache und glaubenstreue Menschen in diesem Land haben aber diese Verwirrungen erkannt und sind standhaft den Weg ihrer Urväter weitergegangen in Gebotstreue, gelebter Nächstenliebe und tiefem Gebet für ihr Umfeld und das ganze Land.

Im Zuge der massiven Repressalien während der Corona Zeit haben sich diese Gläubigen in Demut und Glaubensstärke vereint. Sie haben sich auf das zurückbesonnen, was ihre Vorfahren in schwierigsten Zeiten getan haben: Im vereinten Gebet Gott um Hilfe zu rufen.

Es ist der tiefe Glaube dieser Menschen, den sie durch die Anrufung Gottes in persönlichen Nöten und Schicksalsschlägen aufgebaut haben. Die vielen Erfahrungen, dass sie in tiefster Verzweiflung auf wundersamen Wegen Hoffnung und Hilfe erfahren durften. Das «Wissen» in ihren Herzen, dass Gott trotz schwerster Verfehlungen eines ganzen Landes, Erbarmen haben kann, wenn sich dieses reuig zeigt und wieder lernt, die Knie zu beugen vor dem Schöpfer und ihn um Verzeihung bittet.

Diese Beter sind sich bewusst, dass Corona nicht der Grund für dieses öffentliche Gebet war, sondern nur der Auslöser über den wir dankbar sind. Denn daraus durfte diese grosse Initiative entstehen, welche in Österreich begonnen hat. Eine Initiative welche nicht nur in Europa, sondern um den ganzen Erdball einmal wöchentlich Zehntausende von Betern vereint.

Dieses Land, welches in Materialismus, Oberflächlichkeit, Geld und Macht versunken ist, welche nur Leere und Sinnlosigkeit hinterlässt, kann aber dieselbe Freude, Frieden und Lebenssinn wiederfinden, welches Gott diesem Volk einst geschenkt hat. Dies ist die tiefe Hoffnung und Überzeugung der Gläubigen, die sich öffentlich zu unseren christlichen Werten bekennen und dafür einstehen. In Ruhe und Demut möchten sie im öffentlichen Gebet ihren Mitbürgern zeigen, dass dieser Weg zurück zu den Wurzeln dieses Landes so einfach ist, dass jedes Kind ihn gehen kann. Nur Einsicht, Reue und Demut sind notwendig um dieses geliebte Land wieder dorthin zu führen, wo ewiger Friede und Freude sicher sind, nämlich im Bund mit Gott, den unsere Urväter geschlossen haben: «Im Namen Gottes des Allmächtigen».